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Halbjahres-Bericht: Wo stehe ich mit meinen Zielen

Hm, was tun, wenn man von den selbst gesteckten Zielen kilometerweit entfernt ist? Weitergehen, würde ich vorschlagen. Denn von alleine schließt sich die Lücke bestimmt nicht.

Ihr könnt euch vielleicht noch an meinen armseligen Versuch erinnern, mir für dieses Jahr Ziele zu stecken. Irgendwann im März oder so habe ich dann diesen Beitrag verfasst und zumindest versucht, auf ein halbes Jahr hin zu planen. An unterschiedlichsten Stellen habe ich angesetzt, weil ich das Gefühl hatte, sehr wenig kontrollieren zu können. Aber wisst ihr was? Tatsächlich haben sich jene Bereiche, in denen ich stark von der Außenwelt abhängig war, weit besser entwickelt als jene, von denen ich dachte, sie im Griff zu haben. So spielt das Leben.

Immobilieninvestments

Das war ja zum Beispiel so ein Ding, das mir schier unmöglich schien. Endlich die gewünschten Immobilienprojekte umzusetzen. Jetzt, im Juli sieht die Welt ganz anders aus. Das Fix & Flip Projekt ist super über die Bühne gegangen. Ja, wir haben mit der Sanierung etwas länger gebraucht als geplant, aber das war schon in Ordnung. Ich habe hier schon einen Beitrag darüber verfasst, was da finanziell für uns dabei rausgeschaut hat. Damit sind wir super happy! Und wisst ihr was? Wir haben bereits ein neues Projekt gefunden. Kaufanbot ist vorbehaltlich einer Finanzierungszusage durch die Bank gelegt (für die es auch gut ausschaut) und das Ding ist nochmal größer als die erste. Ich bin super aufgeregt deshalb. Der Herbst wird also wieder arbeitsintensiv! Juhu – neue Ziele in Sicht!

Aber auch in Sachen Anlegerwohnungen zur Vermietung tut sich gerade ein bisschen was. Es ist einfach so wichtig, hier kontinuierlich dran zu bleiben. Ich habe gefühlt 120 Immobilien besichtigt in den letzten Wochen. Ein Angebot für eine Wohnung in Leoben haben wir bereits gelegt und die Finanzierungsdetails besprechen wir am Dienstag mit der Bank. Schaut schon mal alles sehr gut aus. Zwei weitere kommen ebenfalls in Frage, da warte ich noch die letzten Dokumente von der Hausverwaltung ab. Ihr seht: Es tut sich was.

Copywriting

Meine Arbeit als Texterin ist ja etwas, das ich sehr gut selbst in der Hand habe. Dementsprechend habe ich da die Ziele auch erreicht. Aber davon bin ich ja in dem ursprünglichen Blogartikel auch schon ausgegangen. Drei neue Kunden wollte ich, vier sind es geworden, davon einer in der Dauerbetreuung. Mehr ginge eh nicht, muss ich zugeben, da ich nun mal eine One-Woman-Show bin. Natürlich sind manche Projekte zeitlich beschränkt und nach Abschluss werden wieder Ressourcen frei. Das ist aber auch gut so, denn wir wollen ja auch Wohnungen kaufen. Dafür brauche ich Zeit, sonst wird das nix.

Schreiben ist mein Beruf, ob als Copywriter oder als Autorin. Da stecke ich mir hohe Ziele
Das Schreiben ist mein Beruf und mein Ziel ist es, von der Belletristik leben zu können. Aber manchmal läuft es nicht so wie geplant.

Markenaufbau – das ganz große Ziel

Meine Website ist online! Ja, sie ist fertig und ich liebe sie. Schaut sie euch gerne an und sagt mir, wie sie euch gefällt! Ansonsten ist der Markenaufbau eher schleppend vorangegangen, muss ich ehrlich sagen. Ich habe weniger Content produziert und gerade das Social Media Thema echt ein wenig stiefmütterlich behandelt. Zumindest phasenweise. Jetzt bin ich eh schon wieder ganz fleißig dabei. Das Buchmarketing-Bootcamp, das ich gemacht habe, war durchaus aufschlussreich, allerdings hat es kaum Inhalte gebracht, die ich nicht schon von meinem Coaching mit Lena Busch gekannt hätte. Ist ja nicht so, dass ich nicht wüsste, was ich zu tun habe. Es ist wohl eher das Problem, dass ich es nicht hoch genug in meiner Prioritätenliste gereiht habe. Da muss ich wohl noch etwas an mir selbst arbeiten. Und nein, ich schiebe es nicht auf einen akuten Zeitmangel. Den habe ich ja nur deswegen, weil ich andere Arbeiten bevorzuge.

Meine Buchprojekte

Oh Mann, am liebsten würde ich die ja ganz unter den Tisch fallen lassen. Aber was wäre denn der Blog wert, wenn ich hier nicht einfach ehrlich wäre. Es geht gefühlt gar nichts weiter. Ich warte schon seit Wochen (nein, keine Übertreibung, es sind wirklich schon fünf Wochen) auf die Lieferung des Probedrucks von „Es gibt keine Zufälle“. Könnt ihr euch das vorstellen? Das Taschenbuch ist fertig und könnte schon direkt in den Verkauf gehen. Aber das Hardcover, das mir ja von Anfang an Bauchweh gemacht hat, weil ich es gar nicht wollte, lässt mich noch verzweifeln. Und das Lähmende daran: Ich kann nichts tun dagegen. Ich kann nur warten. Nachfragen habe ich schon probiert, das bringt nichts. Ich bin nun mal vom Verlag abhängig.

Auch mein dritter Krimi geht sehr schleppend voran. Ich bin gerade mitten in der Auflösung, aber irgendwie komme ich nicht vom Fleck. Ich schreibe, lösche, schreibe, lösche, überarbeite, schreibe mehr und lösche es wieder. Es hakt einfach gerade ganz ordentlich an der Belletristik-Front. ABER. Und jetzt kommt’s: Ich habe ein neues Projekt, das ich im zweiten Halbjahr verfolgen möchte. Verfolgen MUSS, denn es ist soooo cool. Ich will nämlich das erste Mal an einem Schreibwettbewerb teilnehmen. Aber um mich auf das neue Werk gedanklich voll einlassen zu können, muss ich den dritten Clara-Linhart-Teil davor fertigstellen. Das macht jetzt ordentlich Druck und wird sicher entsprechend antreiben. Vom Wettbewerb erfahrt ihr bestimmt noch mehr in nächster Zeit. Da aber keines der beiden Bücher noch erschienen ist, sind auch meine Tantiemen nicht da angekommen, wo ich sie mir gewünscht hätte.

Meine Ziele fürs Depot

Meine Depotziele habe ich leider auch verfehlt. Allerdings nur, wenn man jetzt wirklich das Datum 31.6. als Stichtag hernimmt, denn ich habe bereits für die noch offene Summe Gelder auf mein Cash-Konto beim Broker gelegt. Ich werde also so ungefähr mit Mitte des Jahres die 30.000 Euro auf dem Depot erreichen. Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, nur jenen Betrag zu tracken, den ich investiere und nicht wirklich die 30.000 so hartnäckig zu verfolgen. Was soll ich sagen? Die haben sich nun mal manifestiert und ich konnte dann nicht mehr runterschrauben. Mein Depot hat sich zwar schon entwickelt, allerdings nicht in dem Ausmaß, wie ich es mir gewünscht hätte. Deswegen musste ich für die Zielerreichung von 30.000 Euro auch mehr Geld hineinlegen. Aber wie gesagt, das wird sich im Laufe diesen oder mit Anfang nächsten Monats noch ausgehen. Und das passt auch noch gut für mich.

Sport und Bewegung

Als ich meine Ziele formuliert habe, waren wir ja wieder mal im Lockdown. Und da hatte ich aufgrund von Home Schooling und der Work Load das Problem, nicht genügend Möglichkeiten für Sport und Training gehabt zu haben. Das Problem hat sich aber ganz von selbst gelöst. Die Schule ging wieder los und ich habe meine täglichen Laufroutinen wieder aufgenommen und ja, auch das Krafttraining hat wieder seinen Platz im Alltag gefunden. Also, alles gut auf dieser Front. Erstaunlicherweise haben auch meine Rücken- und Kopfschmerzen fast augenblicklich wieder aufgehört. Ist wirklich arg, was ein bisschen Sport schon bewirkt und wie rasant das geht.

Das Ziel, wieder mehr Sport zu treiben, war keine Herausforderung
Das mit dem Sport war schnell wieder auf Schiene, als ich nach dem Lockdown meinen normalen Tagesrhythmus zurückhatte.

Zufrieden sein mit dem, was geht?

Natürlich frustriert es einen, wenn nichts weitergeht. Und es gibt Tage, an denen fühle ich mich wie festgefahren. Aber die Dinge bewegen sich ja. Nicht so schnell, wie ich es mir oft wünschen würde, aber doch. Und ich denke, das ist die Hauptsache. Man steckt sich ja hohe Ziele, um das Bestmögliche rauszuholen. Wenn man die verfehlt, hat man oftmals immer noch genug erreicht. Das muss man sich nur vor Augen führen.

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