Allgemein passives Einkommen

Zielsetzung für 2021 – check

Ich weiß, ich weiß. Ich bin nicht gerade früh dran. Eher ging es nun mal nicht. Aber jetzt habe ich meine Ziele für 2021 definiert - zumindest teilweise.

Ich gebe zu, so ganz orthodox ist das mit der Zielsetzung 2021 einfach nicht abgelaufen. Zwar habe ich den Advent genutzt, um das Jahr ein wenig Revue passieren zu lassen, aber für einen wirklichen Check der Lage fühlte ich mich nicht fähig. Das letzte Jahr war einfach viel zu konfus und surreal, um Bilanz zu ziehen. Also habe ich es einfach nicht gemacht. Und damit geht natürlich auch einher, dass ich keine Ziele für 2021 definiert habe. Wie denn auch? Wenn ich nicht weiß, wo ich überhaupt stehe, wie soll ich da benennen, wo ich hin will?

Auf zu neuen Ufern – aber nicht überall

Jetzt habe ich es endlich getan. Ich habe meine Ziele formuliert. Aber es ist mir immer noch nicht leicht von der Hand gegangen. Bestimmt auch deswegen, weil ich gewisse Bereiche meiner Arbeit nach wie vor nicht analysiert habe. Mache ich auch einfach nicht, weil ich immer noch finde, dass das angesichts des Corona-Jahres 2020 einfach nicht möglich ist. Und weil es aufgrund der andauernden Pandemie auch zu großen Druck aufbauen würde. Gerade das Thema Anlegerwohnungen verzögert sich enorm. Und ich merke immer mehr, wie da die Dinge nicht unbedingt in meiner Hand liegen. Deswegen versuche ich mit weniger Druck einfach die Schritte zu gehen, die ich momentan auch gehen kann. Einfach weiter Richtung Ziel und jeder noch so kleine Schritt zählt.

Setze deine Ziele da, wo du Einfluss nehmen kannst

Es gibt aber sehr wohl Dinge, bei denen ich wenig von der Außenwelt abhängig bin. Vielleicht finde ich nicht die passende Wohnung und die Baufirmen scheinen meine Aufträge im Fix & Flip Bereich auch gerade gar nicht zu brauchen. Die Banken drehen sowieso durch – wie ihr hier nachlesen könnt. Aber ich kann dennoch so einiges mit meinem Geld machen. Ich kann es in den Kapitalmarkt stecken. Natürlich liegt es auch außerhalb meiner Einflussmöglichkeiten, wie die Aktien sich entwickeln. Aber ich habe mir eine Strategie zurechtgelegt und wenn ich der treu bleibe, fühle ich mich auf der sicheren Seite. Klar werden da auch mal rote Zahlen aufscheinen, aber die machen mich bekanntlich ja nicht nervös.

Eines meiner Ziele für 2021 ist mein Depot bis zur Jahresmitte gewaltig aufzustocken.
Der Kapitalmarkt funktioniert einfach und unkompliziert. Kein zweites Investment ist so schnell gemacht wie das in Aktien.

Ständige Veränderungen – kurzfristigere Ziele

Dass ich planen momentan so schwierig finde, liegt auch an den ständig wechselnden Umständen. Mal haben wir Home Schooling, mal kann ich normal arbeiten und dann sitzen wir wieder alle zuhause. Das macht es unmöglich, vorherzusehen, wie hoch meine Einnahmen aus aktiver Arbeit sein werden. Ich habe daher das Minimum angesetzt, das auf jeden Fall möglich sein sollte, auch wenn die Schulen wieder zu sind und die Auftragslage schlechter wird. Außerdem habe ich nicht wie sonst für das ganze Jahr geplant. Meine aktuellen Ziele sind bis 31.6. gesetzt. Danach beginne ich neu für das zweite Halbjahr.

Ziele für mein Depot

Mein Depot ist – wie gesagt – ein Bereich, den ich gut selbst in die Hand nehmen kann. Und da habe ich mir zum Ziel gesetzt, bis 31.6. die 30.000 Euro-Marke zu knacken. Das bedeutet, dass ich bei der aktuellen Entwicklung und dem monatlichen Sparbetrag von 330 Euro noch insgesamt 6.300 Euro reinlegen muss. Mein Ziel beschränkt sich natürlich auf die 6.300 Euro, denn ob der Portfolio-Wert entsprechend steigt, kann ich ja wieder nicht beeinflussen. Den Betrag habe ich dann wiederum auf Monatsziele runtergebrochen. Es ist sehr ehrgeizig, das gebe ich zu, aber ich werde alles daran setzen, das hinzubekommen.

Ziele im Buchverkauf

Die Tantiemen aus den beiden Krimis sind auch weitestgehend verschont geblieben von der Krise. Das freut mich natürlich, weil der Buchverkauf für mich mehr ist als eine passive Einkommensquelle. In meinen Büchern liegt so viel Herzblut und Liebe, dass ich dieses Geld ganz besonders würdige. Und gerade jetzt, wo ich am dritten Krimi schreibe, tut es mir gut, zu sehen, dass die beiden ersten auch gern gelesen werden. Mein Ziel bis zur Jahresmitte in Zahlen lautet, 200 Euro monatlich an Buchtantiemen zu verdienen. Das setzt sich aus den Zahlungen der bereits verlegten Bücher plus dem neuen, bald erscheinenden Titel „Es gibt keine Zufälle“ zusammen. Der ist nämlich schon im Lektorat, also stehen die Chancen gut, dass das Buch noch im nächsten Monat in den Verkauf geht.

Ziel ist es, die monatlichen Tantiemen auf 200 Euro zu erhöhen.
Meine Bücher sind nicht nur eine wichtige Einkommensquelle für mich, sondern auch mein Lebensprojekt. Heuer gesellen sich noch zwei weitere Bücher hinzu.

Neuer Coach fürs Marketing

Ich bin gerade viel beschäftigt mit der Vermarktung der Bücher. Ich teste gerade unterschiedliche Werbemöglichkeiten gegen einander und versuche herauszufinden, was am besten funktioniert. Außerdem hat mir meine liebe Coach Lena von familienleicht.de einen anderen Coach empfohlen, der sich um Autoren im Self Publishing kümmert. Da habe ich ein erstes, sehr günstiges (aber inhaltlich auch nicht sehr umfangreiches) Coaching für Ende Februar gebucht. Mal sehen, was er mir (bei)bringt. Eventuell kann ich noch weitere Inhalte von ihm brauchen, um den Verkauf zu steigern. Dafür sollte ich ein Gefühl bekommen nach der ersten Woche.

Markenaufbau

Lena und ich arbeiten ja hauptsächlich am Markenaufbau. Der Marathon dauert weiter an, doch er trägt auch langsam Früchte. Und die sollen immer praller und fetter werden, je länger und intensiver ich daran arbeite. Ich bin mir sicher, bis zum Sommer werde ich auch dadurch mehr Verkäufe erzielen können. Zum Markenaufbau zählt auch die neue Website, die mir eine Grazer Agentur gerade baut. Ich freue mich schon total darauf, sie wird echt super. Und meine Arbeit als Autorin wird auch einen entsprechenden Stellenwert darin finden. Die ist bislang ja viel zu kurz gekommen.

Mehr Bücher – mehr Geld

Die Strategie, mit der ich meine Buchtantiemen erhöhen möchte, lautet also, tiefer in die Marketingtasche zu greifen. Tatsächlich fließen momentan meine Einnahmen fast gänzlich wieder ins Marketing zurück, sei es in Form von Coaching oder für die Bewerbung. Das soll sich gar nicht unbedingt ändern. Mir ist es wichtiger, nachhaltig einen Namen als Autorin zu erlangen, als das schnelle Geld zu machen. Zumindest 50% der Einnahmen sind also fix für die Vermarktung blockiert. Ach und noch was: Mehr Bücher bedeutet natürlich mehr Leser, mehr Bekanntheit, mehr Geld. Das ist der zweite Ansatz, den ich verfolge: Viel schreiben!

Je nach Auftragslage habe ich mir zum Ziel gesetzt, drei neue Texter-Kunden zu akquirieren.
Als Freelancer brauche ich keine allzu hohen Ziele. 3 neue Kunden bis zur Jahresmitte reichen, um das Auslangen zu finden.

Ziele im Copywriting

Auch für meine Freelancer-Tätigkeiten habe ich neue Pläne. Und zwar möchte ich bis zum 31.6. zumindest drei neue Kunden gefunden habe. Momentan geht es ganz gut mit den Aufträgen, die ich gerade so habe. Aber irgendwann ist für die alles geschrieben. Wahrscheinlich noch nicht im Sommer und ich habe auch einige Kunden in Dauerbetreuung, aber ich will auf jeden Fall vorgesorgt haben. Ich habe in den letzten Wochen schon begonnen, die Stellenanzeigen zu durchforsten und ein paar Bewerbungen rausgeschickt. Bis Ende Juni will ich auf jeden Fall jede Woche zwei Bewerbungen schreiben. Das macht bei den verbleibenden 19 Wochen 38 Bewerbungen. In der Regel schaut bei zirka 10% auch ein Auftrag raus. Dann hätte ich die drei neuen Auftraggeber ja schon in der Tasche. Das ist also meiner Meinung nach kein allzu ehrgeiziges Ziel. Aber ich muss da auch realistisch bleiben, was meine Kapazitäten angeht. Hätte ich fünf neue Auftraggeber auf einmal und die bräuchten dann vielleicht so ein Konvolut an Texten wir die aktuellen, könnte ich es zeitlich gar nicht schaffen.

Das eigene Wohlbefinden

Gerade jetzt in diesem Moment schreibt sich dieser Artikel fast von alleine. Und ich kann euch auch sagen, warum: Weil ich davor 40 Minuten in der Eiseskälte joggen war. Also, der Kälte haben wir es wahrscheinlich nicht zu verdanken, sondern der Bewegung. Aber die Home Schooling Situation hat es unmöglich gemacht, die täglich notwendige Sporteinheit zeitlich unterzubringen. Es musste immer jemand beim Kleinsten zu Hause sein und der jeweils andere konnte arbeiten. Da wäre es auch irgendwie nicht fair gewesen, meinem Mann zu erklären, dass er eine weitere dreiviertel Stunde weniger arbeiten kann, weil ich unbedingt laufen gehen muss. Aber ich sage es euch ganz ehrlich: Nach dem dritten Lockdown habe ich auch schon gemerkt, dass mir der Sportverzicht auf Körper und Geist schlägt. Ich habe wieder vermehrt Probleme mit dem Rücken und häufiger Kopfschmerzen. Das ist kein gutes Zeichen, deswegen habe ich auch meinem eigenen Körper ein Ziel gesetzt: Ab Öffnung der Schulen lege ich wieder von Montag bis Freitag meine Jogging-Einheit und ein 20-minütiges Krafttraining ein. So viel Zeit muss sein und dafür nehme ich auch nur drei neue Kunden an.

Sportliches Ziel: Fünfmal die Woche Joggen, fünfmal Krafttraining.
Bei all den ehrgeizigen Finanzzielen darf man auf den eigenen Körper nicht vergessen. Nur am Schreibtisch zu sitzen, macht krank und dann erreicht man auch alle anderen Ziele nicht. Drum steht auch Sport auf meiner Liste.

Große Ziele, kurze Dauer

Bis auf die Akquise der neuen Texter-Kunden sind meine Ziele alle sehr hoch gesteckt. Für den Buchverkauf und auch die Aktienkäufe muss ich mich ordentlich bemühen, aber das ist ja der Sinn der Sache. Das sportliche Ziel mit dem täglichen Training wäre eigentlich auch ein recht einfach zu erreichendes. Allerdings kann man ja nicht wissen, ob sie die Schulen nicht nach ein paar Wochen wieder zusperren. Und dann war es das mit diesem Ziel. So ehrlich muss ich da auch sein.

Ziele tun gut

Auch wenn ich die letzten Wochen gemeint habe, ich wolle für heuer keine Ziele setzen, tut es nun gut, welche zu haben. Auch die Unterteilung in Bereiche, die ich nicht zu 100% kontrollieren kann und jene, die ich in der Hand habe, hilft mir bei meiner Maßnahmenstrategie. Das war wahrscheinlich davor auch der Knackpunkt und der Grund, warum mir die 2021-Ziele so schleppend von der Hand gegangen sind. Also, legen wir mal los…

Mit den richtigen Zielen wird auch dieses Jahr ganz toll.
Es ist immer noch genügend Zeit, um 2021 ganz großartig werden zu lassen.

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