Allgemein Corona

Long time – no see

Puh, diesmal hat's aber gedauert, was? Und dann auch noch so ein Blogbeitrag, in dem gar keine großen Neuigkeiten stehen. Doch, eine gibt es schon...

Habt ihr euch schon gefragt, wann von mir endlich mal wieder ein Blogpost rauskommt? Tja, ich auch. Was soll ich sagen? Life’s busy these days. Ich fasse euch mal so zusammen, was sich gerade tut.

Lockdown, Homeschooling und Corona

Der Einen oder dem Anderen wird es nicht entgangen sein, dass sich uns seit fast einem Jahr eine Pandemie aufdrängt, die uns ein bisserl was abverlangt. Und auch wir sind davon nicht verschont geblieben. Nicht, dass ihr jetzt glaubt, dass alles stillsteht bei uns. Ihr werden gleich noch lesen, was mich alles vom Bloggen abhält, aber die Dinge tendieren im Moment schon dazu, ein wenig mühsamer zu sein als ohne die Begleitumstände einer globalen Seuche. Denn einerseits beeinflusst das Virus so banale Tätigkeiten wie Einkaufsmöglichkeiten und Meetings. Andererseits sage ich euch ganz ehrlich, habe ich überhaupt keinen Bock darauf, mir jetzt noch eine Corona-Ansteckung zu gönnen. Wir sind als Familie so weit gekommen – ein ganzes Jahr lang hat’s uns nicht erwischt. Da brauchen wir es jetzt auch nicht mehr. Also, hier die schwierigen Begleitumstände:

Aufgrund der Pandemie haben wir gerade Homeschooling. Das macht zwar irre Spaß, aber kostet auch Zeit.
Am Spielplatz, im Garten, am Boden, im Kinderzimmer. Wir lernen, wo es uns grad reinpasst.

Wohnungskauf light – wie soll das gehen?

Nein, wir kaufen keine Wohnungen ohne Besichtigungstermine. Ich bin ja bekanntlich schon mutig, aber komplett verrückt auch wieder nicht. Natürlich sind Besichtigungen für uns möglich, es ist ja Teil der Geschäftsausübung unserer GesmbH. Und vereinzelt finden die auch statt, aber wisst ihr, was ich nicht mache? Open House Termine. Und ja, ihr werdet es nicht glauben, aber die werden angeboten. Und selbst, wenn die Besichtigungen dann im Halbstundenrhythmus getaktet werden, habe ich keinen Bock drauf, mir von zig Leuten die Klinke in die Hand geben zu lassen und Entscheidungen im Bereich von mehreren 100.000 Euro binnen 30 Minuten zu treffen. Also – thanks, but no thanks.

Einkauf und Arbeit für das Fix & Flip Projekt

Versteht mich nicht falsch, ich bin vollauf zufrieden mit der Entwicklung der Fix & Flip Wohnung in Graz. Mann, die wird richtig schön! Nur Tatsache ist, ohne das Virus wären wir schon fertig und könnten in den Verkauf gehen. Eh klar, wir haben nun mal weniger Zeit und Ressourcen, das Einkaufen wird uns auch erschwert. Aber es geht dennoch gut was weiter. Es ist also alles in Ordnung, auch wenn es mühsamer ist.

Homeschooling

Mein Lieblingsprojekt 2021 ist ja das Homeschooling. Nein, kein Schmäh. Ganz ehrlich! Ich liebe es, dass unser Kleinster zu Hause ist und jetzt mit mir lernt. Beim Großen gilt das nicht mehr, denn den sehen wir auch nicht öfters, als wenn er in die Schule ginge. Aber der Kleine, der braucht uns noch beim Lernen. Und wie schön ist das, bitte, zu sehen, was er jeden Tag in sich aufsaugt und wie er sich entwickelt und in welchem Höllentempo er lesen, schreiben und rechnen lernt? So, und da kommen wir zum Hauptpunkt, warum alles ein wenig langsamer geht als sonst (und ich nicht zum Bloggen komme): Ich verbringe tatsächlich lieber den halben Tag mit ihm beim Lernen als beim Arbeiten. Da gibt es jetzt kein Jammern und keine Ausreden und gar nichts. Denn tatsächlich könnte uns niemand zu diesem Homeschooling-Ding zwingen. Wir könnten auch einfach Ferien machen. Man hat immer die Wahl. Und meine Wahl ist auf ihn gefallen. Ihr wisst vielleicht, dass ich ohnehin immer auch mit dem Freilernertum liebäugle und jetzt habe ich zumindest in einem gewissen Rahmen die Möglichkeit, dies mit ihm zu leben. Deshalb übe ich lieber das D und das SCH als meinen Tag mit Arbeit zu verbringen.

Neues Projekt und große Aufregung

Das klingt jetzt alles so, als würde ich gerade tagein tagaus nur die Oberlehrerin spielen, oder? Ganz so schlimm ist es nicht. Ich habe ja in diesem Beitrag schon erklärt, dass mein Mann und ich in Schichten hackeln und unsere Arbeitszeiten akribisch einteilen. Und deshalb kann ich euch eine ganz freudige Nachricht übermitteln: Es wird noch heuer einen dritten Fall für die liebe, kaffeesüchtige Clara Linhart geben! Ja, ich schreibe einen weiteren Krimi. Der Plot ist bereits fix und fertig und die ersten drei Kapitel auch! Juhu! Ich kann euch eins verraten: Es wird spannend und unerwartet. Freut ihr euch auch schon so drauf? Also, wieso denn jetzt der Krimi, wenn ich doch seit dem Sommer schon fix auf der Kindheitsgeschichte meiner Mutter sitze? Das hat zwei Gründe: Erstens wäre es in der momentanen Situation schier unmöglich, die Story mit ihr aufzubauen. Meine Mutter kommt uns schon immer noch einmal die Woche besuchen. Das darf sie ja, sie ist ja auch davor immer schon gekommen. Aber dadurch, dass mein Sohn jetzt nicht in der Schule ist, hätten wir nie die Chance, ungestört zu reden und alles aufzubauen. Wenn es aber um ihre Kindheit geht, will ich natürlich ihre ganz persönliche Geschichte wiedergeben. Nicht meine ungefähre Idee davon. Also wird das in diesem Lockdown nichts mehr. Außerdem muss ich ganz ehrlich sein und sagen, aufgrund der Rohani-Biographie bin ich mittlerweile eher auf einem Selbstbestimmungstrip, was das Schreiben angeht. Dadurch, dass es sich hierbei um eine Auftragsarbeit handelt, bin ich super abhängig von Dr. Rohani selbst als Co-Autor. Da brauche ich jetzt eindeutig wieder einen Gegenpol dazu. Einfach schreiben, was meiner eigenen Ideenwelt entspringt, in meinem eigenen Tempo. Das muss jetzt her. Der Krimi wird an die beiden Vorgänger anschließen. Wird cool, ihr werdet sehen!

Markenaufbau

Und dann habe ich euch ja auch noch von dem Coaching erzählt, dass ich mir gerade gönne. Das soll mir beim Markenaufbau helfen und mich als Autorin bekannter machen. Das tut es mit Sicherheit auch, aber soll ich euch noch was sagen? Das ist kein Sprint, das ist ein Marathon. Es erfordert sehr viel mehr Ausdauer und Energie, als ich mir im Vorfeld gedacht hätte. Ist so ein bisschen mein Ding, dass ich immer glaube, alles wäre so easy und dass ich das schon wuppe. Klar, wuppe ich das, aber eben mit viel Engagement und Zeitaufwand. Hinzu kommt, dass ich eine neue Homepage in Auftrag gegeben habe. Ja, das Ding habe ich outgesourcet und bin mehr als happy darüber. Ich habe eine super coole Agentur gefunden, bei der ich mich mehr als gut aufgehoben fühle. Aber natürlich braucht auch die Entscheidungen von meiner Seite. Telefonate, Beratungen und Recherche lassen sich nun mal nicht vermeiden, wenn ich dann im Endeffekt eine Seite haben will, die mir entspricht.

Auftragstexte

Und so ganz nebenbei bin ich dann ja auch noch Copywriter. Zum Glück mit ganz guter Auftragslage. Und ganz ehrlich: Das ist aktuell auch bitter notwendig. Keine Ahnung, warum, aber unsere Ausgaben sind seit dem zweiten Lockdown fast um ein Drittel gestiegen. Und jetzt müsst ihr aber überlegen: Das sind fast nur Lebensmittel und Kosmetika. Denn ich shoppe nicht online (offline geht eh nicht), es gibt keinerlei Urlaube oder Unternehmungen. Außer auf den Spielplatz können wir nirgendwohin gehen. Und der ist Gott sei Dank noch gratis. Also vermute ich zweierlei Dinge: Die Lebensmittelpreise sind gestiegen und wir fressen mehr. Und ich nehme an, es ist wirklich die Kombination beider Komponenten, die mich noch einen Arm und ein Bein kosten wird. Ach, „costs me an arm and a leg“ sagt man wohl nur im Englischen. Auf deutsch klingt das nach nix. Aber egal. Jedenfalls bin ich heilfroh, dass ich genügend Arbeit habe. Natürlich sind es etwas weniger Texte, die ich pro Woche schaffe wegen Homeschooling und so, aber es passt gerade gut für die Mehrausgaben, die wir so haben.

Mehr Substanz? Maybe next time…

Nach so langer Blogabstinenz hättet ihr vielleicht etwas mehr Gehalt im Beitrag erwartet, was? Aber aktuell sind all unsere Kaufanbote im Sand verlaufen. Meine Anlagestrategie am Kapitalmarkt hat sich auch nicht geändert und das Fix & Flip Projekt ist eben noch in Arbeit. Alles läuft, aber eben nicht gerade im Eilschritt. Und jetzt sollte ich auch noch die Keywords für diesen Beitrag formulieren. Hm, vielleicht eher nicht.

Vielleicht gibt es im nächsten Blogpost mal wieder richtige und wichtige News. Oder auch nicht. Wer weiß das schon?

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