Unternehmertum

Copywriting – meine aktive Geldquelle

Hach und dann - ganz plötzlich - tauchen wie aus dem Nichts die coolsten Aufträge auf. Gerade jetzt, wo ich mich nicht mehr so stark dem Copywriting widmen wollte...

Eigentlich hatte ich vor, mich in den nächsten Monaten ganz verstärkt dem Markenaufbau zu widmen. Claudia Ullrich als Autorin positionieren. Dafür habe ich mir einen Coach genommen und euch habe ich in diesem Artikel davon berichtet. Ich möchte mehr Bücher verkaufen und so Geld mit den Dingen verdienen, die schon da und gemacht sind. Passives Einkommen also. Und plötzlich kam alles ganz anders…

Zwei neue Auftraggeber und jede Menge Arbeit

Naja, ganz so melodramatisch ist es nun auch wieder nicht. Es stimmt, dass es anders gekommen ist, als gedacht. Aber deswegen habe ich die Arbeit mit meinem Coach nicht an den Nagel gehängt. Der Markenaufbau ist immer noch die wichtigste Tätigkeit des ganzen Tages und bekommt immer Priorität 1. Aber es ist doch ein ordentlicher Brocken dazugekommen. Ich habe nämlich zwei neue Kooperationen abgeschlossen.

Mein erklärtes Ziel ist es, die Bücher zu verkaufen. Ich brauche dafür eine große Reichweite und eine entsprechende Positionierung.

Schreiben für Geld

Das Copywriting ist immer noch meine größte Einkommensquelle. Das wisst ihr ja. Ganz darauf zu verzichten, hatte ich ohnehin nie vor. Dafür macht es (oft) zu viel Spaß. Ich wollte einfach nur noch schreiben, worauf ich Lust habe und arbeiten, mit wem ich mag. In den letzten Monaten war ich in Bezug darauf auch wirklich rigoros. Habe einigen Kunden die Zusammenarbeit aufgekündigt und wenig neue Aufträge angenommen. Doch wie aus heiterem Himmel haben sich zwei (völlig unterschiedliche) Themengebiete aufgetan, die mich irrsinnig gereizt haben.

Finanzen – meine Liebe

Was soll ich sagen? Wenn jemand einen Copywriter für informative Finanztexte sucht, dann ist die Stelle wohl für mich ausgeschrieben, oder? So geschehen bei einem der beiden neuen Kunden. Ich habe in diesem Fall wirklich ganz konkret nach Aufträgen gesucht – und wurde fündig. Ich war also auf einer der Jobplattformen wie karriere.at oder willhaben.at und habe rumgestöbert. Copywriting-Stellen (wie die meisten Freelance-Tätigkeiten) werden ja eher selten auf solchen Portalen ausgeschrieben. Ich schaue trotzdem immer wieder mal rein, denn erstens weiß man ja nie und zweitens bin ich einfach neugierig, was so am Markt los ist. Hin und wieder schicke ich auch eine Bewerbung an jemanden, der einen Texter in Fixanstellung sucht, vielleicht passt es ja trotzdem für mich als Selbstständige. Hat das eine oder andere Mal schon geklappt. Jedenfalls bin ich jetzt schon mittendrin in diesem Finanz-Ratgeber und darf bis zum Jahresende mindestens 50 Texte schreiben.

Coffee Lovers of Vienna

Den zweiten großen Auftrag habe ich völlig unbedarft erwischt. Ich folge seit einiger Zeit einer Seite auf Instagram, die Posts rund um die Wiener Kaffeehauskultur bringt. Ich verlinke hier aus dem Grund nichts, weil ich nicht weiß, ob dem Auftraggeber das recht wäre. Also, dass ihr seinen Account seht, wahrscheinlich schon, aber dass das Copywriting outgesourced wird, will nicht jeder verraten. Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Der Channel hat schöne Fotos, tolle Locations und viel Information, die ich als große Wien-Liebhaberin wirklich sinnvoll und cool finde. Ich schaue mir also immer die Posts an und ab und an auch mal die Bio. In der steht, dass der dazugehörige Blog gerade im Aufbau ist. Weil ich das Thema eben so mag, schicke ich mal eine DM hin und erkundige mich nach dem Blog. Nein, das stimmt gar nicht, eigentlich wollte ich wissen, was der/die Betreiber pro Monat so für ihre Kaffeehausbesuche ausgibt/ausgeben. Das hat mich interessiert. Nach dem Blog habe ich mich dann noch erkundigt, als wir eben ins Gespräch gekommen sind. Der liebe Kaffeehausblogger hat mir dann gesagt, dass er die Seite schon aufgesetzt hat, aber noch jemanden „fürs WordPress“ braucht. So oder so ähnlich hat er es formuliert. Ich habe ihm gesagt, dass ich recht fit darin bin und ob ich ihm vielleicht helfen kann. „Wo genau liegt denn das Problem?“, wollte ich wissen. Und die Antwort war: „Genaugenommen brauche ich noch einen Redakteur.“ Na, was für eine Freude! Hier bin ich!

Auch als Selbstständige bin ich noch weit davon entfernt, Unternehmerin zu sein. Ich tausche immer noch Zeit gegen Geld.
Ein Ratgeber-Blog zum Thema Immobilienfinanzierung und eine Guide durch die Wiener Kaffeehauskultur sind meine neuen Herausforderungen.

Copywriting Aufträge bis über beide Ohren

Auch hier geht es um anfänglich mal 50 Texte, die wir in einer Bausch-und-Bogen Pauschale abrechnen. Ich habe einen ersten Artikel bereits geschickt, einen Probeblogeintrag, den ich ihm geschenkt habe, weil ich seinen Account so mag. 🙂 Fertigstellung aller 50 Texte: ASAP. Also, noch vor Weihnachten wäre der Wunsch. Ihr seht also, ich habe gerade ein bisschen was zu tun.

Aber warum habe ich eigentlich überhaupt nach Aufträgen gesucht, wenn ich doch schon so lange predige, dass ich mich auf meine langfristigen Projekte konzentrieren und weniger freelancen will? Nun, einerseits sicher des Geldes wegen. Bis zum Jahresende bin ich zwar finanziell save, aber darüber hinaus werde ich noch Einnahmen aus aktiven Quellen brauchen. Meine Coach ist gut, aber dass ich mit ihr meine Marke binnen zwei Monaten so schärfen kann, dass ich ab Jänner von den Buchverkäufen leben kann, ist eher unwahrscheinlich. Das Coaching selbst dauert bis ins Frühjahr und es gibt richtig viel für mich zu lernen. Umgesetzt will das dann auch alles werden. Bis hier der Rubel rollt, dauert es also wohl noch…

Geld ist nicht alles

Prinzipiell bin ich nicht sonderlich ängstlich, dass ich keine Aufträge finde. Es war also keine Panik-Attacke, die mich dazu geführt hat, jetzt auf die schnelle neue Aufträge anzunehmen. Denn wie gesagt, bis Jänner hätte ich ohnehin noch mit Bestandskunden und Puffer gut leben können. Diese beiden Kooperationen habe ich mir – obwohl sie zeitlich so stark kollidieren – deswegen geschnappt, weil mich die Themen wirklich begeistern. Ich bin eben einerseits ein altes Gastro-Kind mit großer Liebe zu Wien und andererseits kann ich zum Thema Finanzen nie genug Neues erfahren. Aber egal wie sehr mich der Content auch reizt, eine angemessene Bezahlung muss drin sein. Denn auch solche Kunden findet man zu Hauf und wenn es dann diese Projekte nicht sind, dann eben andere, deren Auftraggeber für gute Qualität auch bereit sind, entsprechend zu zahlen.

Das Geld aus dem Copywriting

Wie aber sieht jetzt mein Plan aus für die Einkünfte aus dem Freelancing? Jemand anders würde wahrscheinlich das Geld zur Seite legen, falls nächstes Jahr schlechte Zeiten im Copywriting auf ihn zukommen. Oder vielleicht für den Fall, dass die Bücher sich doch nicht wie gewünscht verkaufen. Nichts von beidem habe ich vor. Denn erstens gehe ich davon aus, dass diese beiden Kunden langfristig mit mir arbeiten wollen werden. Zweitens bin ich mir sicher, dass ich jederzeit neue Kunden finde, sollte ich welche brauchen. Und drittens: Natürlich werden sich die Bücher meinen Erwartungen entsprechend verkaufen. Dafür werde ich schon sorgen.

Kaufen, kaufen, kaufen

Mann, die Headline klingt ja vielleicht reißerisch. Aber tatsächlich ist es das, was ich mit dem so kurzfristig akquirierten Zusatzeinkommen vorhabe. Ihr kennt mich schon gut genug, um zu wissen, dass ich hier nicht von Konsum spreche, oder? Naja, ein paar Dinge fürs Haus habe ich schon auf der Liste, da bin ich ehrlich. Die hätte ich aber auch ohne diese Aufträge gekauft. Doch was ich eigentlich kaufen will, sind Aktien. Und zwar habe ich ein Auge auf einige Dividendenaktien geworfen. Ich habe in dem Beitrag darüber geschrieben und habe auch erwähnt, dass es nicht bei € 1.000,- pro Unternehmen bleiben wird. Tadaaaaa, da bin ich jetzt. Doch bevor ich das Geld gedanklich schon investiere, muss ich erstmal arbeiten dafür. So ist das halt bei aktiven Einkommensquellen. 🙂

Meine Strategie: Gelder aus aktiver Arbeit investieren, um daraus langfristig passive Einnahmen zu generieren.
Meine Kreditkarten werden auch bei den neuen Einkommensströmen nicht heiß laufen, aber mein Broker darf sich schon mal warm machen.

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