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100.000 Euro Cash für eine einzige kluge Entscheidung

Denken, denken, denken! Ja, manchmal kann man sich "reich" denken. Doch zur Abwechslung spreche ich nicht vom Mindset, sondern von klugen, strategischen Überlegungen. So wie wir sie vor ein paar Monaten getroffen haben. Jetzt können wir erstmals Bilanz ziehen.

Mieten statt kaufen. Predige tagein, tagaus nicht nur ich. Nein, alle großen Finanzcoaches sind sich da einig. Und wir, die Ullrichs, haben uns überlegt, was das für unsere Familie bedeuten könnte, nicht länger im Eigentum zu wohnen. Von früheren Blogbeiträgen (Mieten statt Kaufen oder We nailed it) wisst ihr ja, dass wir uns dazu entschlossen haben, zu mieten statt im Eigenheim zu bleiben.

Über den Cashgewinn

Es hat ein wenig gedauert, bis der Verkauf unter Dach und Fach war und noch länger, bis endlich der Kredit getilgt und eine finale Abrechnung gemacht werden konnte. Dass wir schon verkauft haben, wisst ihr ja noch von dem Artikel „3-2-1 – verkauft„. Doch seit ein paar Wochen haben wir es auf Schwarz und Weiß. Wir haben mit der Entscheidung, nicht länger in der Eigentumswohnung zu bleiben, sondern ein Haus zu mieten, einen Cashgewinn von über 100.000 Euro gemacht!

Schuldenfrei und besser situiert

Doch das ist noch nicht einmal annähernd der einzige Vorteil. Bleiben wir mal beim Finanziellen: Wir haben unseren Kredit für die Wohnung nach der Veräußerung natürlich abbezahlt. Das heißt, wir sind schuldenfrei! Also, (konsum)schuldenfrei natürlich, denn die Anlegerwohnungen werden wir natürlich weiterhin auch fremdfinanzieren. Aber dazu kommen wir noch.

100.000 Euro Cashgewinn mit einer Entscheidung, nämlich von der kleineren Eigentumswohnung in ein viel größeres Haus zu ziehen.
Ein wunderbares Haus mit Riesengarten bekommen wir um denselben monatlichen Preis wie unsere Wohnung.

Dann das Nächste: Unser neues Haus ist um 2/3 größer als die Eigentumswohnung war. Es liegt in einem besseren Bezirk und hat einen Garten von 1.700 m2. Ob die Größe des Hauses und des Gartens jetzt nur Vorteile bringt, sei mal dahingestellt. Stichwort: Überforderung meinerseits mit der Arbeit! Aber Fakt ist, dass wir viel mehr für unser Geld bekommen als das in der Wohnung der Fall war, dessen Garten in etwa 400 m2 groß war!

100.000 Euro ohne Umzugskosten

Tja, und bei den 100.000 Euro Gewinn ist logischerweise nicht nur die Tilgung vom Kredit schon abgezogen. Auch sämtliche mit dem Verkauf und dem Umzug im Zusammenhang stehenden Kosten, Spesen bis hin zu den neuen Möbeln sind da schon weg. Ich finde, das ist eine ganz, ganz großartige Bilanz. Was meint ihr?

Neuer Spaß, neue Rechnung

Größeres Haus, neue Möbel, bessere Lage. Und das alles, liebe Leute, zum gleichen Preis. Denn unsere Miete ist unwesentlich höher als die Kreditraten der Wohnung. Nun, viele von euch werden schreien: „Moment mal, aber die Wohnung ist doch irgendwann abbezahlt und gehört euch dann. Das Haus aber ist nur gemietet.“ Stimmt! Doch wisst ihr, was der eigentlich Clue an der Geschichte ist? Der Wert des Eigenkapitals, das nun nicht mehr länger gebunden ist. Denn was haben wir damit vor? Keine schicken Urlaube, keine neuen Autos, kein Schnickschnack. Nein, dieses Geld wird nun als Eigentkapitalsanteil für weitere Anlegerwohnungen genutzt. Die Idee dahinter ist diese: Dieses Kapital arbeitet für uns nun und bringt kontinuierlich in Form von Mieten Geld ein. Dieses Geld wiederrum zahlt uns in Zukunft unsere Miete. Verstanden? Die 100.000 Euro tragen nun dafür Sorge, dass wir gar nie wieder aktiv für unsere Mietzahlungen arbeiten müssen. Und das bis auf unser Lebensende und darüber hinaus. Wenn wir jetzt an das Erbe der Kinder denken.

Viel mehr für dasselbe Geld: Durch's Mieten haben wir nun 100.000 an Kapital gewonnen und zusätzlich haben wir das größere Haus, den größeren Garten und die bessere Lage für dieselben monatlichen Kosten bekommen.
Zugegeben, schlecht war unsere Wohnung auch nicht. Deswegen hat sie auch einen so guten Preis erzielt.

Cash = Kapital für die GmbH

Natürlich liegen diese 100.000 Euro nicht bei uns daheim herum. Wer auch immer vorhatte, mal vorbeizuschauen, den muss ich jetzt enttäuschen. Wir werden sie aber auch nicht auf der Bank liegen lassen, um zu sehen, wie sie kontinuierlich weniger wert werden. Wir stecken sie in eine GmbH. Wie ihr wisst, habe ich meine erste Anlegerwohnung ja als Privatperson gekauft. Aber wir haben vor, groß ins Immobiliengeschäft einzusteigen und immer weiter zu wachsen. Innerhalb der GmbH gibt es dann kein kleinkariertes Denken mehr, wer von uns welche Wohnung kaufen soll, um mit einem günstigen Steuersatz davonzukommen. Der Großteil wird für die Altersvorsorge thesauriert. Aber dazu komme ich dann noch in einem weiteren Post. Da stelle ich euch dann unsere frisch gebackene Körperschaft natürlich noch ausführlich vor.

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