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Urlaub und andere wichtige Business-Entscheidungen

Ein Hoch auf den Urlaub! Denn so ein Urlaub ist wirklich für einiges gut. Zum Entspannen, für Sport, für Familienunternehmungen, für neue Eindrücke. Und - wie in meinem Fall - für neue Ziele.

Mann, habe ich Pläne. Ich war zwei Wochen lang auf Urlaub, hab ich euch ja schon im vorigen Beitrag berichtet. Und genauso wie die meisten anderen Menschen bin ich von diesem Urlaub gänzlich entspannt zurückgekommen. Aber das hat nicht den Grund, dass ich mir mal so richtig schön viel Ruhe gegönnt hätte. Entspannung stellt sich bei mir ein, wenn ich weiß, welche Marschrichtung ich einschlagen werde. Und der Schlüssel dazu ist Klarheit. Und Klarheit gewinnt man eben oft mit ein wenig Distanz.

Alte Ziele – neue Wege

Nein, eigentlich haben sich die großen Ziele in meinem Leben nicht mit diesem Urlaub geändert. Das sollen sie ja auch nicht. Denn seine Ziele zu ändern, bedeutet, dass man sie ursprünglich nicht gut und durchdacht definiert hätte. Oder es heißt, dass man resigniert. Nichts von beidem trifft in meinem Fall zu, denn mein Ziel – die finanzielle Unabhängigkeit – ist gleich geblieben.

Über unterschiedliche Wege zum Ziel

Was aber passiert manchmal im Alltag mit den gesteckten Zielen? Sie verschwinden irgendwo am Horizont und die unterschiedlichen Wege, die hinführen, liegen ein wenig im Nebel. Sie sind schon da, aber man sieht sie nicht klar. Man weiß, es gibt Möglichkeiten, um dorthin zu gelangen, aber wohin man seinen Fuß setzen muss, um die richtige Richtung einzuschlagen, ist nicht erkennbar.

Der Alltag liegt oft wie ein Nebel über dem Weg zu den eigenen Zielen. So ein Urlaub kann da Wunder wirken!

Klarheit finden

Und genau da hilft so ein Urlaub. Man erhält die notwendige Distanz zum Alltag, um plötzlich zu erkennen, welcher Weg der direkteste zum Ziel ist. So ist es mir ergangen in den letzten zwei Wochen. Ich konnte in den beiden wichtigsten Disziplinen meines beruflichen Werdegangs erkennen, welchen Weg ich gerne gehen möchte.

Belletristik

Zum einen konnte ich mich für ein neues Buchprojekt entscheiden. Und Überraschung: Es wird nicht der dritte Teil meiner Krimi-Reihe werden. Zumindest nicht als nächstes Projekt. Natürlich steht die Fortsetzung der Clara-Linhart-Reihe immer noch am Plan, aber zuerst widme ich mich einem wahren Herzensprojekt. Es wird ein zeitgeschichtlicher Roman über meine Heimatstadt und die Zustände der sozialen Randgruppen in den 60er und 70er Jahren. Als Vorlage dient mir hier die Geschichte meiner eigenen Familie. Schon seit ich mit dem Schreiben begonnen habe, träume ich davon, einen solchen Roman zu verfassen. Und jetzt kann ich es kaum noch erwarten, damit zu starten. Ein wenig Geduld brauche ich allerdings noch, da ich erst mein aktuelles Projekt mit Dr. Rohani von Teppich Rohani abschließen möchte. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass es keine gute Idee ist, an zwei stilistisch völlig unterschiedlichen Buchprojekten zur selben Zeit zu arbeiten.

Über das Leben in einer Barackensiedlung der Nachkriegszeit werde ich in meinem nächsten Buch schreiben.

Übers Geldvermehren

Mein zweites großes Projekt ist ja, mein passive Einkommen zu erhöhen. Ich habe ein paar Mal schon darüber geschrieben, das ich ab sofort weniger Zeit für aktive Arbeitsaufträge haben werde. Mein Sohn geht in die Schule und ist dadurch mehr zu Hause. Daher werde ich zumindest vorübergehend weniger als Texterin arbeiten können. Auch beim Thema „Dividendenaktien“ habe ich darüber berichtet. Ich habe zwar das Eigenkapital für eine weitere Anlegerimmobilie auf der Seite, aber wie ich aus der Erfahrung mit meiner ersten Anlegerwohnung weiß (hier ein Artikel darüber und hier zu meinem ersten Mieter), werden die Mieteinnahmen nicht ausreichen, um meinen Geldentgang aufzufangen. Also müssen mehr Wohnungen her. Wie aber soll das gehen?

Fix and Flip

So lautet mein Plan für die Beschaffung von Kapital. Fix & Flip. Was das ist? Das werde ich euch schon noch genau erklären, wenn ich mal das erste Projekt am Start habe. Erstmals ist es aber nur meine Idee, um sicherzustellen, dass mein Eigenkapital nicht ausgeht. Ich kaufe eine günstige, renovierungsbedürftige Wohnung, saniere sie und verkaufe sie wieder. Das ist der Plan. Dadurch hoffe ich, immer weiter Kapital für Anlegerwohnungen lukrieren zu können. Ich habe mich auch bereits auf die Suche begeben nach passenden Fix & Flip Projekten. Ganz einfach ist es nicht, das muss ich zugeben, aber sicher nicht unmöglich. Ein erstes Kaufanbot werde ich morgen nach meinem Termin beim Steuerberater legen.

Struktur

Der morgige Steuerberatertermin soll übrigens Klarheit in die Geschäftsstruktur bringen. Mein Mann und ich wollen das Immo-Geschäft ja gemeinsam betreiben, und um die steuerlich günstigste Option zu finden, brauchen wir die Hilfe eines Steuerberaters. Wir gehen von der Annahme aus, dass wir eine Gesellschaft gründen werden, aber Genaueres erfahren wir dann erst morgen. Und ihr bekommt natürlich auch wieder Bescheid!

Es wartet eine Menge Arbeit auf meinen Mann und ich, wenn wir Flix & Flip Projekte in Angriff nehmen wollen.

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