Allgemein Mindset passives Einkommen

Ein Viertel von Zwei

Tja, ein Viertel von zwei Jahren ist schon um. In zwei Jahren finanziell unabhängig zu werden, ist ein hoch gestecktes Ziel. Das weiß ich. Aber wenn man so zusammenfasst, was in einem halben Jahr alles passiert ist, scheint es zumindest nicht unmöglich.

Die Hälfte des Jahres 2020 ist vorbei. Und damit auch ein Viertel meiner zwei Jahre . Denn 2 years habe ich mir ja vorgenommen für die finanzielle Unabhängigkeit.

Ziele, Ziele, Ziele

Vielleicht habt ihr es ja in meinen ersten Blogartikeln hier oder auch hier bemerkt, dass ich in meiner Zielsetzung nicht von Anfang an unbedingt sehr konkret war. Das kam einfach daher, dass ich eben auch noch ganz am Anfang stand. Und da war diese Idee – diese Idee der finanziellen Unabhängigkeit. Die stand da, aber eben ohne konkrete Vorstellung, was das überhaupt bedeuten soll. Nicht mehr abhängig zu sein, selbstbestimmt und -verantwortlich zu arbeiten und vor allem mein Geld für mich arbeiten zu lassen. Das waren so die Schlagwörter, die mich dazu veranlassten, diesen Weg einzuschlagen.

Ist der Weg je das Ziel?

Ich bin ehrlichgesagt nicht wirklich ein großer Fan der Redewendung „Der Weg ist das Ziel“, weil ich finde, dass das selten stimmt. Der Weg kann toll sein und er kann das Ziel mitdefinieren, aber jetzt mal abgesehen vom Reisen, gibt es für mich nicht viele Bereiche im Leben, in denen der Weg selbst das Ziel ist. Naja, die Kindererziehung vielleicht noch. Aber dann sind wir schon fertig. Der Weg des Vermögensaufbaus ist bestimmt ein spannender, auf dem man viel lernen kann, aber mein Ziel ist nun mal finanzielle Unabhängigkeit. Dahin bin ich auf dem Weg, aber noch nicht an meinem Ziel angekommen.

Beim Vermögensaufbau lernt man viel. Eigentlich täglich. Doch der Weg ist dennoch nicht das Ziel, wenn es um finanzielle Unabhängigkeit geht.
Stimmt, bei einer Kulisse wie dieser ist wahrscheinlich der Weg das Ziel. Aber beim Vermögensaufbau ist das anders.

Wir nähern uns langsam

Zum Jahresende hin bin ich dann schon ganz schön konkret geworden in meiner Zielsetzung für 2020. Und das ist auch gut so, denn sonst könnte ich euch ja jetzt gar nicht erzählen, was mir bereits geglückt ist, wo ich noch hinterher hinke und wo sich die Pläne für die Zielerreichung „finanzielle Unabhängigkeit“ vielleicht überhaupt geändert haben.

Wir wohnen zur Miete und im Eigentum

Tja, das haben wir uns schon ein wenig anders vorgestellt, das gebe ich zu. Wir sind ja in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vor dem Lock-down gesiedelt. Dass wir unser Traumhaus mit herrlichem Grundstück in bester Lage gefunden haben, habe ich euch in dem Blogbeitrag „We nailed it“ ja schon erzählt. Und da wohnen wir nun auch schon seit Mitte März. Fertig eingerichtet ist unser Mietshaus noch lange nicht. Aber das ist nicht so ein großes Ding. Denn viel dringender müssen wir unsere Eigentumswohnung verkaufen. Denn das Kapital daraus ist ja ein Grundbaustein unserer Überlegungen gewesen. Wir wollen den Gewinn reinvestieren und zwar in Anlegerwohnungen. Jetzt hat uns aber dann so eine kleine Sache – achja, es war ja eine Pandemie – dazwischengefunkt. Aber davon lassen wir uns nicht entmutigen. Auch wenn wir eigentlich diesen Sommer die Wohnung schon an den Mann bringen wollten, sind wir frohen Mutes und richten gerade alles her, schauen, dass die Möbel rauskommen und die Wohnung schon tiptop für den Verkauf da steht. Das neu erklärte Ziel ist, die Immobilie zumindest heuer noch zu verkaufen.

Das Spendenziel

Ich habe euch ja in „Gute Vorsätze, nein Danke“ von meinem Ziel berichtet, meine Spendenrate auf 10% meines Einkommens hochzuschrauben. Bis zum Jahresende, wohl gemerkt, da es für mich eine mental nicht ganz einfache Aufgabe ist. Da habe ich noch etwas Luft nach oben, würde ich mal sagen. Ich habe die Rate erhöht, habe eine Patenschaft für ein benachteiligtes Kind in Afrika übernommen und mir außerdem ein System überlegt, eine mir nahestehende Bekannte, die finanziell eher schlecht gestellt ist, an meinen Umsätzen aus der Wortspielerei zu beteiligen. Aber ich liege nach wie vor weit hinter den gewünschten 10%. Meine Einkünfte variieren ja auch von Monat zu Monat und jetzt würde ich schätzen, dass ich noch nicht einmal die Hälfte schaffe. Aber macht nichts, denn ich habe mir ja Zeit bis zum Jahresende gegeben. Warum für mich das Spenden Teil des Weges in die finanzielle Unabhängigkeit ist, ist sicher nicht für jeden augenscheinlich und ihr könnt es auch in dem Blogbeitrag nachlesen.

Wer mehr hat, sollte auch mehr geben. Denn nur so kann auf dieser Welt ein Gleichgewicht hergestellt werden. Und das Geld ist nur bei denjenigen gut aufgehoben, die auch Gutes damit tun. Das sollte der Schlüssel zur finanziellen Unabhängigkeit sein.
Eine Patenschaft für ein afrikanisches Kind aus benachteiligter Herkunft ist erst eine von mehreren geplanten Spendenaktivitäten.

Die Wortspielerei macht nicht finanziell frei

Tja, die Pläne für die Wortspielerei haben wohl am meisten unter Corona gelitten. Nicht die Auftragslage, das muss ich betonen. In den ersten drei Wochen hatte ich kurz Panik, da keinerlei Aufträge reingekommen sind. Ich habe euch in dem Blogbeitrag „Das Ende von 2-years.com“ ja davon berichtet. Aber danach hat das Geschäft so richtig angezogen und alle Einbußen der ersten Wochen mehr als wett gemacht. Es war so viel Arbeit, dass es auch hier am Blog etwas ruhiger geworden ist. Aber für die Wortspielerei hatte ich ja noch andere Pläne, als nur Aufträge abzuarbeiten. Die sollte eine hübsche Website bekommen. Sie hat eine Website, aber so richtig hübsch ist die noch nicht. Außerdem habe ich die Gewerbeanmeldung auch weiterhin vor mir hergeschoben. Das wäre eines der Ziele für das erste Halbjahr gewesen und wird jetzt auf das zweite verschoben.

Lustigerweise habe ich trotz der guten Auftragslage und der Corona bedingten whole-family-home-office Situation die Akquise nicht vernachlässigt und liege damit voll auf Kurs. Ich habe gute neue Kontakte gelegt und auch Kunden aus alten Bekanntschaften gewonnen. Das ist wohl auf die anfängliche Panik zurückzuführen in den ersten drei Wochen nach dem Lockdown. Da bin ich zwar natürlich nicht direkt mit dem Verkauf vorgeprescht, aber habe mir meine Gedanken gemacht zum Thema Neukundengewinnung und potentielle Partner rausgesucht, die ich dann später kontaktiert habe. Das hat mir recht viel Umsatz und auch langfristige Projekte gebracht.

Meine Buchprojekte

Oh, damit bin ich ja sowas von happy! Und hier ist es, mein neues Baby:

Mein passives Einkommen für die finanzielle Unabhängigkeit generiere ich außerdem mit Buch-Tantiemen. Mein zweites Buch "Herbstmesse" ist soeben erschienen.
„Herbstmesse“ ist bereits der zweite Fall für die intuitve Ermittlerin Clara Linhart und spielt wieder in Graz.

Hier auch der Link zu „Herbstmesse“ auf Amazon. Es ist aber auch in allen anderen gängigen Buchhandlungen (on- und offline) bestellbar. Da das Thema hier am Blog nicht unbedingt Belletristik ist, gebe ich jetzt keinen Einblick in die Handlung. Das könnt ihr direkt auf Amazon nachlesen, wenn ihr wollt. Und den Klappentext seht ihr ja im Bild. Ich wünsche ganz viel Spaß beim Lesen und Ermitteln! Und natürlich beim Eintauchen in den Grazer Alltag.

In diesen ersten drei Corona-Wochen hatte ich jedenfalls Zeit, mich um diese Angelegenheiten zu kümmern. Es hat sich dann alles noch ganz schlimm verzögert, aber mein Ziel, das Buch bis zur Jahresmitte rauszubringen, habe ich erreicht. Und das in einer Form, mit der ich wirklich zufrieden bin!

Und dann haben wir da ja noch mein zweites Werk für dieses Jahr, die Rohani-Memoiren. Die sind über die gesamte Corona-Zeit ganz normal weitergelaufen. Dr. Rohani und ich haben ein paar Mal videotelefoniert und Inhalte per Email hin- und hergeschickt. Da bin ich also ebenfalls noch auf Spur. Und freue mich schon sehr auf die Fertigstellung.

Meine Geldziele

Da kann man jetzt sagen, meine Ziele in Sachen Vermögensaufbau zu erreichen, war nicht schwierig, denn die waren für 2020 nicht sonderlich konkret. Wie ich „finanzielle Unabhängigkeit“ definiere, wisst ihr ja aus den ersten Beiträgen schon, wie zum Beispiel „Finanziell frei oder finanziell unabhängig“. Und der Lebensstil, den ich mir für mich und meine Familie wünsche, ist natürlich schon genau in Zahlen gefasst. Aber ich bin von Anfang an mit einem sehr hohen Sparsatz reingegangen und fand es daher nicht notwendig, da noch einmal großartig an den Schrauben zu drehen. Ich wollte ein bisschen mehr in den Kapitalmarkt legen, sprich meine ETF-Sparrate erhöhen und das habe ich schon vor der Corona-Krise gemacht. Das ist natürlich super, weil ich durch die schlechten Kurse gleich viel mehr für mein Geld bekommen habe. Außerdem habe ich zweimal Geldgeschenke direkt in Einzelaktien gesteckt. Also Spielgeld in Unternehmen investiert, deren Ausrichtung mir zusagt. Von diesen Unternehmen habe ich noch einige auf der Liste und wann immer Geld übrigbleibt, investiere ich es in solche. Alle rechnen ja damit, dass die Kurse im Herbst noch einmal einen Sturzflug hinlegen. Vielleicht kaufe ich da dann noch ein wenig nach. Mal sehen. Verkauft wird jedenfalls gar nichts. Das steht fest. Und hier bin ich wirklich zufrieden.

Sparen für die finanzielle Freiheit

Achja, und mein Ziel war, die prozentuelle Sparrate konstant zu halten und nur über das erhöhte Einkommen in absoluten Zahlen mehr wegzulegen. Aber Corona bedingt ist da Monat für Monat immer viel mehr übrigeblieben als davor. Das freut mich natürlich und das ist ein Puffer, der mir helfen wird, eine weitere Anlegerwohnung zu finanzieren.

Apropos Anlegerwohnung

Oh Mann, jetzt komme ich erst so weit unten zum eigentlichen Schmalz: Ich habe letzte Woche den Kaufvertrag für meine erste Anlegerwohnung unterschrieben. Noch diese oder nächste Woche bekomme ich den Schlüssel! Das ist aber so aufregend für mich, dass ich euch dann alles genau in einem eigenen Beitrag berichten werde. Mit Fotos und Daten und genauen Infos zu Kosten und Finanzierung!

Eine Anlegerwohnung ist eine gute Idee, um passives Einkommen zu generieren, um finanziell unabhängig zu werden. Aber natürlich auch zur Altersvorsorge.
Nächste Woche steht die Schlüsselübergabe für meine erste Anlegerwohnung an.

Nichts zu berichten

In einigen Punkten auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit gibt es auch einfach nichts Neues. Zum Beispiel keinerlei Ideen für ein weiteres Business. Mit meinen kurzfristigen Kundenaufträgen kämpfe ich nach wie vor. Dafür habe ich noch keine Lösung gefunden und meine langfristigen Projekte sitzen oft immer noch auf der Reservebank. Aber ihr wisst ja: Würde ich alle Ziele so einfach erreichen, wären sie wohl zu niedrig gesteckt gewesen. In diesem Sinne auf ein gutes zweites Halbjahr!

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