Allgemein Corona

Vermögensaufbau ist JETZT

Ich war besorgt. Dieses Virus, all die Schreckensmeldungen, die Ausgangssperren und meine miserable Auftragslage. Ich hatte Angst, bis ich mir dieser einen Sache bewusst geworden bin...

Kein Einkommen? Kein Problem.

Puh, einige von uns haben wohl ganz schön zu knabbern in diesen Zeiten. Und ich glaube, es sind weit mehr, als es zugeben wollen. Denn mittlerweile – und so lange geht die Krise noch gar nicht – scheinen auch die online-Branchen ein wenig ins Stocken zu geraten. Merkt ihr es auch? Die Massen an Werbeanzeigen auf Facebook, Insta und Google, die euch online Trainings und Mentoring-Programme verkaufen wollen. Irgendwie scheint gerade jeder ganz stark auf dieses Pferd zu setzen.

Natürlich macht es Sinn, sein Geschäft auch online zu schärfen. Aber das Netz nun in der Krise mit Content und Angeboten zu sprengen, die nicht ordentlich durchdacht sind, halte ich für sinnbefreit.

Und mit dem vielen, vielen Content, der da nun (zum Teil gratis) draußen ist, wird es natürlich zusehends schwieriger für die Kunden, zu unterscheiden, was gut und was Mist ist. Das bringt wiederum seriöse Anbieter ins Schwitzen.

Der Tag hat immer noch 24 Stunden

Keine Frage, das wird sich alles wieder legen. Auch ins online Business wird wieder Normalität einkehren. Denn auch wenn dieses Geschäft gerade zu boomen scheint, hat jedermanns Tag weiterhin nur 24 Stunden. Niemand kann Tag ein, Tag aus stundenlang irgendwelcher online-Kurse frönen.

Also doch kein online-Business?

Bin ich denn nun die Einzige, die kein online-Business anstrebt, um in der Krise zu überleben? Naja, scheint so. Nun ist das aber ein wenig anders bei mir: Ein Teil meines Einkommens ist ja sowieso online. Der Buchverkauf auf Amazon zum Beispiel. Da kommt jetzt ja auch gerade die Fortsetzung raus, also irgendwie bin ich natürlich schon auch in dem online Business-Ding drin. Und diesen Blog schreibe ich auch. Aber nein, ich habe tatsächlich nicht vor, ein Webinar zum Thema „finanzielle Unabhängigkeit“ anzubieten. Oder „Von 0 auf Autor in der Krise“. Obwohl der Titel schon irgendwie was hat…

Wie dann?

Ich habe eine ganz neue Strategie entwickelt, um meinen Vermögensaufbau weiter voranzutreiben. Und dabei habe ich mich an einen der wichtigsten Lehrsätze der Finanzplanung erinnert: Es ist nicht so wichtig, wieviel du verdienst, viel wichtiger ist, wieviel du davon behältst. Lasst euch das nochmal auf der Zunge zergehen, bitte: Wieviel du verdienst ist nicht so wichtig wie, wieviel du davon behältst!

Viele Möglichkeiten, Geld auszugeben, fallen momentan ohnehin weg. Genüsslich mit Freunden auswärts essen, ist zum Beispiel gar nicht möglich.

Sparen ist also die Devise

Ohne Sparen geht ja eh sowieso nix. Das war mir immer klar und eines meiner Grundprinzipien. Aber: Ich habe tatsächlich durch dieses Virus ein viel größeres Sparpotential als davor. Und es fällt mir nicht einmal schwer, ordentlich an dieser Schraube zu drehen. Ganz im Gegenteil, es ist gerade leichter als je zuvor. Mein Einkommen ist gerade ziemlich mau, das wisst ihr ja. Viele Projekte stocken, einige laufen natürlich schon weiter, aber in einem geringeren Ausmaß und meine langfristigen Agenden, die jetzt Vorrang haben, werfen natürlich kurzfristig kein Geld ab. Aber tatsächlich ist das bei genauerer Betrachtung gar kein Problem.

Der neue Alltag – Have fun at home

Keine Ausflüge, keine Urlaube, kein Auswärtsessen. Leute, das spart so richtig viel Geld, das sage ich euch! Und zwar nicht nur die offensichtlichen Ausgaben. Für stornierte Buchungen haben wir (teils) schon Geld refundiert bekommen. Teure Weiterbildungsveranstaltungen wie bereits gebuchte Kongresse sind abgesagt worden und das Geld habe ich zurückbekommen. Doch denkt auch an die Dinge wie Transportkosten (egal ob Benzin fürs Auto oder Tageskarten für den öffentlichen Verkehr). Wir gehen nicht ins Kino, wir fahren nicht mal schnell los auf ein Eis, wir sind nicht ständig den Konsumversuchungen des Alltags ausgeliefert. Wenn ich früher mit meinem Fünfjährigen beim Interspar einkaufen war, ist zumindest ein Schleich-Tier mitgewandert. Und eine Süßigkeit und dann noch ein Yippie-Saft. Das gibt es jetzt alles nicht, weil wir es eben nicht vor der Nase haben.

Don’t get trapped!

Für alle Internet-affinen ist es natürlich schon ein bisschen eine Herausforderung, nicht den halben Tag online zu shoppen. Das ist bei uns mit Familie automatisch anders. Denn wir können oder wollen ja sowieso nicht so viel Zeit online verbringen. Die Extraportion Freizeit, die wir gerade genießen, verbringen wir lieber spielend mit den Kindern oder beim gemeinsamen Kaffee oder noch besser im Garten.

Ein neues Paar Schuhe für Mutti

Da bin ich ja in der Regel schon auch immer wieder dabei. Daraus mache ich keinen Hehl, ich bin keine Frugalistin. ABER jetzt? Wozu sollte ich mir jetzt denn bitte neue Kleidung kaufen? Vielleicht wäre mal eine neue Jogginghose von Nöten, denn ich habe gar nicht so viel Herumlunger-Mode, wie ich gerade brauchen würde. Aber wurscht, dann trage ich morgen halt mal die Jeans oder die Laufhose wie jetzt gerade, wenn die Jogginghose unbedingt gewaschen werden muss. Und Make-up? Brauche ich jetzt auch gerade gar nicht. Wer mir auf meinen privaten Profilen folgt, hat ja schon gesehen, dass ich mich momentan gänzlich ungeschminkt präsentiere. Irgendwie ist das direkt zu einer Challenge geworden. Und meiner Haut tut es obendrein gut. Wer sich nicht schminkt, muss sich auch nicht abschminken, also wieder gespart.

Thanks, but no thanks. Fesch in der Quarantäne? Kann man machen, muss man aber nicht.

Wie viel bringt das wirklich?

Ich habe nach den ersten zwei Wochen zu Hause einmal Bilanz gezogen. Was und wie viel kann ich sparen, wie ist die Einnahmen-Ausgaben-Ratio jetzt im Vergleich zu davor? Was bleibt mir übrig? Dafür bin ich jede einzelne Position in meinem Haushaltsbuch durchgegangen. Und ihr werdet es mir nicht glauben: Ich steige tatsächlich ganz gleich aus wie vor dem Virus! Und das mit nur noch 2 bis 3 Stunden Arbeit pro Tag! Denn mehr geht mit den Kindern zu Hause im Home Office nicht. Das muss ich ehrlicherweise zugeben.

Relax!

Jetzt bin ich entspannt! Es hat zwar gedauert, dass ich die Vorteile dieser Situation erkennen konnte, aber es gibt sie tatsächlich. Und es sind in meinem Fall gar nicht so wenige. Ich habe den ganzen Tag meine Familie um mich. Wir essen zusammen, spielen viel und schauen fern. Wir kümmern uns um den Haushalt, aber auch nur in dem Maß, in dem es Spaß macht. Und das alles ist gerade nicht nur in Ordnung, es ist unsere Pflicht! Ich habe meinen eigenen Weg gefunden, um meinen Vermögensaufbau dennoch weiter voranzutreiben. Der Weg heißt Sparen.

Wenn mir das Verzichten schon so einfach gemacht wird, wäre ich ja dumm, diese Gelegenheit nicht am Schopfe zu packen.

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