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Was bisher geschah…

Das klingt ja erst einmal hardcore, oder? Finanziell unabhängig zu werden – und das in nur zwei Jahren. Viele werden schreien, dass das gar nicht geht. Und da gebe ich den Kritikern vollkommen recht. Denn ich habe einige Zeit im Vorfeld begonnen, wenn auch gänzlich ungeplant. Hier ist die Geschichte, wie es überhaupt dazu kam:

Ich habe vor gut einem halben Jahr eine kleine Summe aus einem Bausparvertrag ausbezahlt bekommen. Nicht die Welt, aber immer so um die € 11.000. Und diese Auszahlung war der Startschuss für mein Projekt. Denn ich hatte ein Aha-Erlebnis. Eigentlich hatte ich ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Das erste war schon mal, dass nach 6 Jahren sparen nicht mehr als diese € 11.000 rausgeschaut haben. Nun schön, ich habe mir keine großen Summen vom Mund abgespart, aber irgendwie fühlte es sich dennoch nach nicht all zuviel an.

Ich habe das Geld nicht unbedingt gebraucht, hatte aber ein paar Ideen, was ich damit in Zukunft tun könnte: Vielleicht als Anzahlung für einen Pool verwenden, den sich die Familie schon länger wünscht. Oder – wenn das mit dem Pool nicht geht – als Eigenkapital für ein neues Zuhause verwenden. Aber alle meine „Verwendungszwecke“ waren noch Zukunftsmusik und daher wollte ich den Betrag erstmals auf der Seite liegen haben, um dann in ein paar Jahren darauf zurückzugreifen. Und wisst ihr, was mir meine Bankbetreuerin geantwortet hat, auf die Frage, wo ich das Geld am besten liegen lassen soll? „Ist ganz egal. Zinsen gibt es sowieso nirgendwo.“ Hm. Und nun? Ganz blöd bin ich ja auch vor einem halben Jahr nicht gewesen und somit war mir klar, dass ich über die nächsten Jahre, in denen ich das Geld nicht anrühre, verliere. Nämlich mit der Inflation – um diesen Prozentsatz wird mein Geld weniger wert. Und mir war auch klar, dass ich das nicht wollte. Da hilft leider nur eines: Bildung. Wer alles glaubt, was einem einer erzählt, ist selber schuld. Und siehe da, es gibt sehr wohl Möglichkeiten, das Geld vor dem Verlust zu schützen.

Die Inflation wird in % angegeben und zumindest einmal im Jahr hört man in den Medien, wie hoch sie ist.

Im Rahmen meiner Recherche bin ich dann immer weiter in die Welt der Finanzen eingetaucht. Schritt für Schritt habe ich immer mehr erfahren und soll ich euch was sagen: Mit all der Information war mir noch weniger klar, was ich nun mit dem Geld tun sollte. Aber aus einem anderen Grund: Es gab plötzlich zu viele Möglichkeiten, was ich mit dem Geld hätte machen können.

Ich war plötzlich auf Crowd Funding Projekte gestoßen, erhielt einen ersten Einblick in ETFs. Was das ist, dazu komme ich noch ganz ausführlich. Die bekommen aber einen eigenen Beitrag gewidmet. Mir kamen Namen unter wie Bodo Schäfer, ich fand auf Facebook eine Gruppe namens Madame Moneypenny und stellte mir selbst plötzlich ganz neue Fragen. Wollte ich dieses Geld wirklich für Konsumgüter ausgeben oder sollte es für mich arbeiten?

Ganz ehrlich: Finanzielle Bildung bedeutet keinen allzu großer Aufwand. Die einzige Überwindung ist in Wirklichkeit, irgendwo anzufangen. Ich habe für euch in Zukunft auch haufenweise Buchtipps und Links, mit denen ihr easy starten könnt. Und natürlich gibt es für euch jetzt diesen Blog. Ich gebe zu: Eine Expertin im Finanzwesen bin ich nicht. Oder noch nicht. Aber das ist vielleicht auch der große Vorteil. Ich komme nicht von der Wall Street und habe gar keine finanzspezifische Ausbildung genossen. Was ich weiß oder zu wissen glaube, habe ich mir selbst angeeignet. Und all das, was mir noch fehlt, werde ich mir in den nächsten zwei Jahren erarbeiten. Und mit euch, meine Lieben, teilen.

Also, hier fasse ich euch zusammen, was ich euch voraus habe:

  • Ich habe mich ein paar Monate mit dem Thema Finanzen beschäftigt. Die meisten Inhalte waren und sind gratis oder für sehr wenig Geld verfügbar. Online oder auch in Buchform.
  • Ich habe ein sauteures Immoblienseminar besucht. Ist vielleicht nicht zwingend notwendig, für mich war es das wert.
  • Ich habe für meine Altersvorsorge in ETFs investiert. Das konnte nicht warten, bis mein Blog fertiggestellt war, aber ich werde euch genau erklären, was das ist, was das bringt und wie das geht.
  • Ich habe einen gut bezahlten Angestellten-Job gekündigt und mich in die Selbstständigkeit gewagt. Hier erfahrt ihr mehr.

Ihr seht also, noch habt ihr nicht allzu viel versäumt und seid nicht wirklich hinten nach. Eine einzige Sache ist aber alledem noch voran gegangen: Ich habe den Entschluss gefasst, dass in Zukunft ich Herr über mein Geld bin und nicht umgekehrt. Ich würde sagen, wenn dieser Groschen einmal gefallen ist, dann sind alle weiteren Schritte eigentlich relativ logisch. Denn wer Wissen in einer Materie will, der findet es auch.

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